Grießpudding mit Zwetschgenkompott

Endlich ist es wieder soweit- die ersten Herbstfrüchte sind für einen fairen Preis im Laden und auf dem Markt zu bekommen. Kürbisse und vor allem Zwetschgen sind meine Herbstfavouriten. Dieser Liebe bin ich auch immer mal wieder auf meinem Blog nachgegangen und hier findet ihr mal eine Auflistung aller Beiträge zum Thema ♥

Zwetschgenkompott ist eines der Rezepte, die wohl für immer mit Erinnerungen an meine Oma verbunden sein werden. Als ich klein war habe ich immer darauf hingefiebert, wenn es Zwetschgenkompott gab. Das Kompott an sich ist super simpel gemacht und trotzdem so richtig lecker. Dieses Tradionsrezept gibt es heute zusammen mit Griespudding bei mir.

Ihr braucht (für etwa 4 kleine Gläser):

• 10-15 Zwetschgen

• 100ml Wasser

• 4 TL braunen Zucker

• 1 Zimtstange

• 1 Vanillestange

• 200ml Milch

• 50-70g Weizengrieß

Zunächst bringt ihr einen Topf mit Wasser zum kochen. Derweil schneidet ihr die Zwetschgen auseinander und entkernt sie. Sobald das Wasser kocht gebt ihr die halbierten, kernlosen Zwetschgen ins Wasser. Legt eine Zimtstange und einen Teil einer Vanilleschote dazu und lasst alles auf mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln. Die Früchte sollen richtig zerfallen.

Sobald das Kompott geköchelt hat, stellt ihr es beiseite und bereitet den Grißebrei zu. Im Internet findet ihr zahlreiche raffinierte Rezepte, mit Ei und Sahne, Klim und Bim- ich mags aber gerne einfach und traditonell mit Milch, Grieß und ein bisschen Zucker.

Bringt die Milch zum Köcheln- sie darf aber nicht kochen, gebt 2 TL braunen Zucker hinzu und gebt den Grieß unter permantenten Rühren unter. Lasst den Grieß quellen. Wenn ihr merkt, dass es zu dick wird, dann gebt ruhig nochmal etwas Milch hinzu. Rührt den Brei zu einer glatten Masse.

Inzwischen ist das Kompott etwas ausgekühlt. Fügt nun den Zucker hinzu, fischt die Vanille- und die Zimtschote heraus und püriert das Kompott.

Verteilt nun Brei und Kompott in kleine Gläser und stellt alles für eine Stunde kalt.

Was ist euer liebstes Zwetschgenrezept? Hinterlasst mir doch einen Link, falls ihr eines verbloggt habt.

Mein Trip nach London

Vielleicht haben es ja ein Paar von euch schon via Facebook oder Instagram mitbekommen, aber für den Rest von euch: Der Herzmann und ich waren vergangenes Wochenende in London.

Ich bin noch immer total hin und weg von dieser Stadt- und klar ist: es war nicht das letzte Mal London.

London

Ich bin noch nie geflogen, also könnt ihr euch bestimmt vorstellen, dass ich ziemlich nervös war, bevor wir in der Luft waren. Meine Liebe für Dokumentationen jeder Art machten mir zudem ein paar Probleme (so ein kleiner Tipp: Alle Folgen von Mayday gesehen zu haben, macht einen beim Fliegen nicht ruhiger…). Ich war zwischendurch der festen Überzeugung ich werde nie nie wieder in meinem Leben freiwillig ein Flugzeug besteigen.

In London angekommen, war aber der nervöse Magen von vor dem Flug vollkommen vergessen und ich war schockverliebt in diese tolle Stadt.

Angekommen in London haben wir uns eine Busrundfahrt durch London gegönnt- ich weiß das ist mega das Klischee-Touri-Verhalten, aber nachdem es zu früh fürs Hotel war, wir aber echt platt vom Flug, der Nacht (in der wir nicht geschlafen hatten, da wir um drei Uhr nachts unseren Zug nach Frankfurt nehmen mussten) und allem waren, war die Busrundfahrt perfekt. Wir sind beide ein paar mal weggenickt, haben aber gleich am ersten Tag so ziemlich alle wichtigen Punkte in London mal gesehen.

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Nachdem wir zumindest noch schnell in ConventGarden waren und das Hardcore-Schaufensterbummeln hinter uns gebracht hatten, ging es endlich ins Hotel. Da wir nur Bed and Breakfast gebucht hatten, haben wir uns im Supermarkt versorgt. Nach unserem Abendessen und einer heißen Dusche ging es endlich ins Bett (nach 38 Stunden dauerwach).

Am zweiten Tag war das Programm etwas straffer- Tower of London, Rundfahrt auf der Themse, Big Ben und Westminster Abby, Green Garden, Buckingham Palace und das Museum of London. Wir waren ziemlich viel auf den Beinen. Gegessen haben wir unter anderem bei Pret a Manager (warum gibt es sowas nicht bei uns- ich find das Konzept der Kette toll- große Auswahl und frische und leckere Snacks) oder wir haben uns im Supermarkt eingedeckt.

Der dritte Tag war leider schon wieder der Abreisetag. Nach Frühstück und check out im Hotel sind wir mit unseren 7 Sachen zum Lower March gefahren, denn ich wollte noch unbedingt einen Wollladen besuchen. Da wir zu früh waren- gabs nebenan erstmal einen Kaffee im Love and Scandal. Das Cafe ist super schnuckelig- überhaupt gibt es im Lower March einige echt süße kleine Kaffeehäuser und einen Foodmarkt ♥

Im Buchladen im Lowe March haben wir uns günstig mit einigen Büchern versorgt und im I knit London habe ich zwei Stränge der wohl coolsten Wolle erworben- I knit or Dye.

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Nach unserem Shopping-Trip gings für uns zur Temple Church und anschließend nochmal zum Convent Garden. Unser letztes Essen in London gabs bei Jamie Oliver und am Trafalgar Square haben wir die letzten Minuten in London genossen.

Kurzum- unsere Zeit in London war ordentlich vollgepackt mit Sightseeing. In den 3 Tagen sind wir mehr als 30 km gelaufen und jeder einzelne Schritt war es vollkommen wert. Ich kann es kaum erwarten die nächste Reise in diese tolle Stadt zu unternehmen- dann aber mit etwas mehr Zeit im Gepäck.

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Linkliste Herbstideen

Von jetzt auf gleich war er da- der Herbst. Auch wenn mir der Übergang von Hochsommer auf Hardcore-Herbst etwas langsamer lieber gewesen wäre, freue ich mich doch auch Kürbisse, Zwetschgen, Hagbutten und Projekte aus dicker Wolle.

hagebutten und graue Wolle- Meine Linkliste für Hebstliche Projekte

Heute aber ich für euch ein paar Projekte zusammengesucht, die sich perfekt eigenen um ein bisschen in Herbststimmung zu kommen.

1.Ich habe seit gestern die Heizung bei mir zu hause laufen, denn irgendwie war es ordentlich kalt. Ein sicheres Zeichen dafür, dass auch die Sommerwesten Zeit vorbei ist. Stattdessen ist es Zeit für so eine kuschelige Weste.

2. Herbstzeit ist Kürbiszeit. Ich liebe es meine Wohnung mit kleinen Zierkürbissen zu schmücken- wer gerne länger was von seiner Deko haben möchte, kann sich ja einen Dekokürbis häkeln. Wer stattdessen lieber eine Kürbiskette haben möchte, für den ist diese Anleitung vielleicht das Richtige.

3.Ich bringe den Herbst auch mit bestimmten Tieren in Verbindung- und Füchse gehören ganz eindeutig dazu. Wie wäre es also mit einem süßen Fuchsamigurumi?

4.Kerzenlicht ein warmes Getränk und dazu eine kuschelige Decke– mehr braucht es an windigen Herbstabenden nicht um es sich so richtig bequem zu machen.

5.Die richtige Deko ist ein großer Faktor um so richtig in Stimmung zu kommen. Ich dekoriere gerne meine Wohnung passend zur jeweiligen Saison. Diese Eichel-Girlande passt doch perfekt zum Herbst- oder was meint ihr?

6.Und wo wir gleich bei Deko sind- passende Untersetzer zur Saison sind einfach super.

7.Wer morgens früh raus muss merkt besonders schnell, dass der Sommer vorbei ist. Damit die Ohren vor dem Wind geschützt sind, wäre doch ein Stirnband eine gute Idee.

8.Und weil es auch im Nacken und an den Händen etwas ziehen kann, braucht man demnächst auch einen warmen Schal und dazu passende Stulpen.

9.Manchmal bleiben die Finger trotzdem kalt- in dem Fall hilft dann nur noch ein kleiner Handwärmer– am besten in Pandaoptik.

10.Gegen kalte Füße gibt es auch ein Mittel- Häkelslipper.

hagebutten und graue Wolle- Meine Linkliste für Hebstliche Projekte

Gefällt euch meine Linkliste? Habt ihr noch ein Projekt gefunden, dass ihr für den Herbst gerne umsetzen möchtet? Hinterlasst mir doch einen Link in den Kommentaren.

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Regenbogen-Pudding

Mögt ihr Pudding? Ich liebe Pudding- aber ich komme selten dazu eine Portion frisch zu machen. Wenn ich dann doch mal ein bisschen Zeit habe, dann mache ich aber so richtig frischen Pudding- ohne Tüte. Das heutige Rezept ist aber nicht nur super lecker, sondern auch noch farbenfroh.

RegenbogenDessert mit Glitzersternchen-6

Ihr braucht:

• 1 Eigelb

• 300ml Milch

• 2-3 El Speißestärke

• 3 El Kakaopulver- weiße Trinkschokolade

• 6 El Zucker

• Lebensmittelfarbe, lila, grün, blau, gelb, rot

• Zuckersterne als Deko

Setzt die Milch auf und erhitzt sie langsam im Topf. Trennt ein Ei und verrührt das Eigelb zusammen mit etwas Milch und Stärke. In den Topf mit der Milch rührt ihr Zucker und das Kakaopulver unter. Wenn die Milch zu kochen beginnt, rührt ihr die Ei-Stärke-Mischung unter und rührt alles gut durch.Wichtig ist, dass ihr die ganze Zeit über gut umrührt, damit nichts anbrennt. Der Pudding muss einmal aufkochen, bevor es weiter geht. Teilt den Pudding in 5 Teile und stellt 2 Gläser zurecht. Lasst den Pudding ein paar Minuten abkühlen.

Färbt die Puddinganteile mit der Lebensmittelfarbe ein und gebt sie nacheinander Schicht für Schicht in die Gläser. Nun müsst ihr nur noch alles kaltstellen und kurz vor dem Servieren streut ihr die kunterbunten Dekozuckersterne darüber.

Das Dessert passt übrigens super zur Regenbogen Clutch, die ich vor ein paar Wochen mal veröffentlicht hatte- und die war genau genommen die Inspiration fürs Rezept. ♥

Homemade Orangen Limonade

Als der Herzmann und ich Richtung Norden in den Urlaub gefahren sind, haben wir im schönen Magdeburg einen Zwischenstop eingelegt. Hier gabs nicht nur ne extreme Sightseeing-Dom-Tour sondern auch ein leckeres Mittagessen. Wir waren in einem super Restaurant und dort gab es traumhafte Limonade- das Schöne daran: Die Limonade war nicht so unangenehm süß, sondern schön erfrischend.

Wieder zuhause wollte ich unbedingt auch eine so leckere Limonade machen. Gesagt getan: Hier kommt mein Orangenlimo-Rezept- natürlich ist es nicht die gleiche Limo aus dem Restaurant- aber sie ist trotdem ziemlich fein- und schnell zu machen.

Homemade Lemonade- Limonade mit Orangensaft und Grenadine-4

Ihr braucht:

• 250ml Tonic Water

• 70ml Orangensaft

• 4cl Grenadine-Sirup

• Eis

Stellt alle Zutaten schön kalt. Ihr braucht ein Glas das groß genug ist. Füllt das Glas zur Hälfte mit Eiswürfeln. Nun schenkt ihr das TonicWater ein und gebt den Orangensaft hinzu.

Nun gebt ihr vorsichtig den Sirup hinzu. Dieser ist schwerer als die Tonic-OSaft Mischung und Sinkt an den Boden des Glases- so erhaltet ihr einen schönen Farbverlauf im Glas. Wenn ihr Orangenscheiben zuhause habt, könnt ihr gerne auch welche ins Glas geben.

Baumwolldecke Teil 2

In der letzten Woche bin ich mit meiner Decke wirklich gut voran gekommen- trotz der wenigen Zeit, die ich zur freien Verfügung hatte.

Ich bin noch immer ziemlich verliebt in all die schönen Farben und würde so gerne meinen Wollvorrat nochmal bei Søstrene Grene auffüllen.. Die Decke hat einen leichten Pastell-Touch ohne extrem pastellig zu sein (tolle Erklärung- oder?♥).

Zwischendurch hatte ich kurzzeitig ein bisschen das Gefühl, nichts mehr voran zu bringen. Jede einzelne Reihe zog sich wie alter Kaugummi- Zeit für eine Pause. Nach einem Tag Häkelabstinenz ging es aber wieder gut voran. Inzwischen bin ich beim 8 Farbton angekommen und muss sagen- Die Decke gefällt mir immer besser.

Wenn ich in dem bisherigen Tempo weiter voran komme, habe ich vielleicht schon nächste Woche eine fertige Baumwolldecke- genau rechtzeitig für kühlere Abende auf dem Balkon.